Umfangreiche Forstarbeiten beginnen voraussichtlich in der ersten März-Woche in dem Waldgebiet „Am Sellenberg“, das sich in Bestwig - gegenüber dem Gelände der Firma Busch - am nördlichen Ufer der Ruhr befindet. Im Rahmen dieser Arbeiten werden zahlreiche erkrankte Bäume entnommen, die nicht mehr dauerhaft standsicher sind.

Hintergrund: In dem Waldstück, das den Ortsteil Bestwig mit dem „Sündenwäldchen“ und der östlich davon gelegenen Alfert verbindet, befinden sich besonders viele Eschen. Gerade die Esche ist aber ein Baum, der in den vergangenen Jahren durch das so genannte „Eschentriebsterben“ unter Druck geraten ist. „In der Folge dieser Erkrankung können Äste aus der Baumkrone brechen oder sogar äußerlich unauffällige Bäume umstürzen, da das Wurzelwerk massiv geschädigt ist“, erläutert Michael Eilinghoff, zuständiger Revierförster vom Regionalforstamt Soest-Sauerland.

Da durch das Areal auch der beliebte Wanderweg zwischen Bestwig und der Alfert verläuft, bestehe dringender Handlungsbedarf, so Friedhelm Koch, Umwelt-Ingenieur der Gemeinde Bestwig und ergänzt: „Der Sicherheit von Menschen muss hier unbedingt Vorrang eingeräumt werden.“

Die entsprechenden Arbeiten werden - je nach Witterung - mehrere Wochen dauern. Während der Arbeitsphasen bleibt der Wanderweg zwischen Bestwig und der Alfert voll gesperrt. Nach Abschluss der Forstarbeiten wird der beliebte Fußweg dann wieder so hergerichtet, dass er für Wanderer und Erholungssuchende bequem passierbar ist.