Bestwig. Wirtschaft trifft Schule: Immer mehr Firmen auch in der Gemeinde Bestwig haben Probleme, offene Lehrstellen zu besetzen. Gleichzeitig streben immer mehr Schulabgänger nach der zehnten Klasse zunächst eine weitere Schulausbildung an, statt eine Lehrstelle anzutreten. Der Arbeitskreises Wirtschaft der Gemeinde Bestwig möchte in diesem Bereich gegensteuern – durch einen intensiveren Austausch zwischen Schule und Wirtschaft.

Auf Einladung des Arbeitskreisvorsitzenden Joachim Hofius traf sich der Ausschuss mit Schulleiter Michael Aufmkolk und Heidrun Krüger, Abteilungsleiterin der Stufen 8 bis 10, von der Sekundarschule Olsberg-Bestwig. Zunächst stellte das Schulleitungsteam jedoch die Schulform vor und stellte die Besonderheiten des längeren gemeinsamen Lernens heraus.

Schnell wurde in dem regen Austausch, an dem auch das Job-Center bei der Gemeinde Bestwig beteiligt war, sodann an Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit gearbeitet. Dabei kristallisierten sich zwei wesentliche Gedanken heraus. Zum einen die Option, eine „kleine aber feine“ Ausbildungsbörse für die Bestwiger Betriebe in der Sekundarschule zu veranstalten. Zum anderen kam die Idee auf, diese Ausbildungsbörse mit der Gewerbeschau Bestwig zu verbinden.

Mit dem Auftrag, diese Ideen weiter zu verfolgen, traf sich ein reduzierter Arbeitskreis um Bürgermeister Péus und die beteiligten Arbeitsgremien. Konkret soll nun im jährlichen Wechsel eine Ausbildungsbörse gekoppelt an die Gewerbeschau und eine Ausbildungsbörse in der Schule stattfinden. Mit diesem Vorschlag wird sich nun die Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Besser in Bestwig beschäftigen, um dann mit konkreten Vorgaben an die heimischen Betriebe herantreten zu können