Bestwig. Ein symbolischer Spatenstich war jetzt der Auftakt zum mit Bundes- und Landesmitteln geförderten großflächigen Breitbandausbau im Hochsauerlandkreis. Auch in der Gemeinde Bestwig erhalten in der Folgezeit zahlreiche kleinere Orte, das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum, das Berufskolleg Bergkloster Bestwig sowie die Gewerbegebiete Kleiner Öhler, Wiemecker Feld und Alfert ihre „Zufahrt zur Datenautobahn“.

Gemeinsam nahmen jetzt Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Ralf Péus sowie zahlreiche weitere Bürgermeister der Städte und Gemeinden im HSK mit Reinhard Rohleder, Regionalmanager der Deutschen Telekom, und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Auftakt zum Breitbandausbau vor.

 

Gemeinsam nahmen jetzt Landrat Dr. Karl Schneider und zahlreiche Bürgermeister der Städte und Gemeinden im HSK mit Reinhard Rohleder, Regionalmanager der Deutschen Telekom, und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Auftakt zum Breitbandausbau vor.

Gemeinsam nahmen jetzt Landrat Dr. Karl Schneider und zahlreiche Bürgermeister der Städte und Gemeinden im HSK mit Reinhard Rohleder, Regionalmanager der Deutschen Telekom, und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Auftakt zum Breitbandausbau vor.

 

Nachdem ein überaus aufwändiges Antragsverfahren und eine EU-weite Ausschreibung durchlaufen wurden, konnte der Hochsauerlandkreis im Jahr 2018 einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom unterzeichnen. Die Telekom investiert rund 18,3 Millionen Euro in den Breitbandausbau im HSK, hinzu kommen rund 9,24 Millionen Euro Bundesförderung und 7,8 Millionen Landesförderung. Der Eigenanteil der HSK-Kommunen beträgt 1,47 Millionen Euro.

Die Telekom wird im Hochsauerlandkreis insgesamt rund 720 Kilometer Glasfaser verlegen und 175 Verteiler neu aufstellen. Dadurch können rund 5.500 Haushalte bis Ende Dezember 2020 schnelles Internet mit bis zu 1.000 MBit/s erhalten. Zusätzlich zum Ausbau in den Wohngebieten, werden kreisweit zudem acht Gewerbegebiete und 55 Schulen direkt mit einem Glasfaseranschluss erschlossen.

Im Bestwiger Gemeindegebiet sollen vom Breitbandausbau zahlreiche bislang unterversorgte Ortschaften und Gebiete profitieren: Ober- und Untervalme, Wasserfall, Andreasberg, Dörnberg, Berlar, Halbeswig, Nierbachtal, Föckinghausen, Grimlinghausen, Alfert und Borghausen. Auch das Franz-Hoffmeister-Schulzentrum und das Berufskolleg Bergkloster Bestwig erhalten „schnelles Internet“, ebenso wie die Gewerbegebiete Kleiner Öhler, Wiemecker Feld und Alfert. Das Gewerbegebiet Kleiner Öhler gehört kreisweit zu den ersten Gewerbestandorten, die nun mit schnellen Internetanschlüssen ausgestattet werden; die entsprechenden Arbeiten haben bereits begonnen.

Die nach dem Ausbau verfügbaren Anschlüsse sollen alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bieten: Video-Streaming, Gaming oder Arbeiten von zu Hause. Die verfügbaren Geschwindigkeiten eignen sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde (MBit/s).

Wann genau der Ausbau vor Ort stattfindet, ist aktuell noch Gegenstand der Feinplanung. Hierbei wird das Netz in Bauabschnitte aufgeteilt, werden die endgültigen Leitungstrassen festgelegt und die dazugehörigen Baugenehmigungen eingeholt. Informationen zum laufenden Ausbau und Baufortschritt sowie zu Terminen und Ansprechpartnern finden interessierte Bürger und Gewerbebetreibende immer aktuell unter  www.telekom.de/Hochsauerlandkreis im Internet.