Bestwig. Mitwirken ist angesagt: Die zweite Runde der Bürgerworkshops im Rahmen des Integrierten Kommunales Entwicklungskonzepts (IKEK) startet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die Zukunft ihres Ortsteils weiter mitzugestalten. „Das IKEK geht jetzt auf die Zielgerade. Wir freuen uns auf eine wiederum rege und engagierte Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an den kommenden Bürgerveranstaltungen vor Ort“, betont Jörg Stralka, Leiter des Bau- und Umweltamts der Gemeinde Bestwig.

Die Gemeinde Bestwig lädt mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern herzlich zu den öffentlichen Bürgerwerkstätten in allen Ortschaften ein. Diese Veranstaltungen bauen inhaltlich auf den Workshops im Juni auf. Ziel ist es, das Entwicklungskonzept „Zukunft gestalten“, mit dem Perspektiven für die Gemeinde Bestwig und ihre Dörfer erarbeitet werden, gemeinsam weiter voran zu bringen.

Die Termine: Dienstag, 11. September, in Velmede, Bürger- und Rathaus Bestwig; Mittwoch, 12. September, in Nuttlar, Schützenhalle; Freitag, 14. September, in Ostwig, Schützenhalle; Montag, 17. September, in Ramsbeck, Sauerländer Besucherbergwerk; Mittwoch, 19. September, in Heringhausen, Schützenhalle; Montag, 24. September, in Andreasberg, Schützenhalle. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Ausnahme ist Heringhausen: Dort geht es um 19 Uhr los.

In der zweiten Runde sollen vor allem die Maßnahmen, die sich in den einzelnen Ortsteilen als besonders wichtig und wünschenswert herauskristallisiert haben, näher beleuchtet werden. Außerdem werden Ergebnisse einzelner städtebaulicher Vertiefungen vorgestellt und diskutiert. Auch die Möglichkeit der  Umsetzung von Maßnahmen soll gemeinsam erörtert werden.

Im Frühjahr hat sich die Gemeinde Bestwig auf den IKEK-Weg gemacht und mit den Bürgerinnen und Bürgern aus allen Ortsteilen intensiv über Ideen und Projekte für die Zukunftsgestaltung der Ortsteile diskutiert. Die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Konzept kann durch das Land NRW finanziell unterstützt werden. Die sechs Bürgerwerkstätten und weitere öffentliche Workshops zu den Themen „Tourismus“, „Kinder und Jugend“ sowie „Integration“ erbrachten in engagierten Diskussionen viele zukunftsweisende Vorschläge. „Das Zwischenergebnis in Form eines ersten Maßnahmenkatalogs kann sich sehen lassen“, freut sich Bürgermeister Ralf Peus, „es zeigt, dass unsere Bürgerinnen und Bürger ein Interesse daran haben, die Zukunft ihrer Ortsteile mitzugestalten.“

Die IKEK-Planer der Gemeindeverwaltung sowie der begleitenden Fachbüros Institut für Regionalmanagement (IfR) aus Marl und pesch partner architekten stadtplaner aus Dortmund werteten die bisher zusammengetragenen Ideen aus. Dabei stehen Themen wie altersgerechtes Wohnen und Modernisierung von Wohngebäuden, Verbesserung von Freizeit- und Kulturtreffpunkten, Fußgängerfreundlichkeit öffentlicher Straßenbereiche oder auch Ausbau touristischer Einrichtungen im Vordergrund. Jetzt sollen in der Diskussion jene Maßnahmen, die hohe Priorität haben, vertieft werden. Natürlich können Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin Anregungen und Projektvorschläge einbringen.

Nach Abschluss der Bürgerwerkstätten werden alle Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr zu einer zentralen Abschlussveranstaltung ins Bürger- und Rathaus Bestwig eingeladen.

Alle wesentlichen Unterlagen zum Thema IKEK sind auf der Homepage der Gemeinde Bestwig unter www.bestwig.de veröffentlicht.