Ramsbeck. Die „warme Verpackung“ der Wilhelmine-Lübke-Grundschule in Ramsbeck wird komplettiert: Aktuell lässt die Gemeinde Bestwig an der Ost- und Nordfassade des Erweiterungsbaus zum Schulhof hin ein Wärmedämmverbundsystem anbringen.

Dies bietet gleich mehrfach Vorteile: Zum einen ergänzt es die Wärmedämmung des gesamten Schulgebäudes, erläutert Dipl.-Ing. Hubertus Kreis vom Bau- und Umweltamt der Gemeinde - dies bedeutet mehr Energieeffizienz und damit Einsparungen bei den Bewirtschaftungskosten. Und zum anderen erhält die entsprechende Gebäudeseite auf diese Weise einen neuen Anstrich: Während die Grundfarbe weiß ist, wird der Vorbau des Treppenhauses in grau gehalten. Über die Gebäudefront wird sich die zudem die „Bestwiger Welle“ in grün und gelb erstrecken.
18 08 27 Ramsbeckk
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Die Gemeinde Bestwig bringt an der Ramsbecker Wilhelmine-Lübke-Grundschule ein Wärmedämmverbundsystem an der Gebäudeseite zum Schulhof hin an.
 
Die Gesamtkosten von rund 40.000 Euro werden zu 90 Prozent aus Mitteln des Kommunalinvestitionsfördergesetzes finanziert, das das Land NRW aufgelegt hat. Die restlichen 10 Prozent steuert die Gemeinde Bestwig aus Eigenmitteln bei.

Bereits zuvor hatte die Gemeinde Bestwig am Erweiterungsbau die alten Holzfenster gegen moderne Fenster mit Dreifachverglasung ausgetauscht. Zudem wurde am Altbau des Gebäudes ein Wärmedämmverbundsystem angebracht. Mit dem jetzigen Bauschritt seien die energetischen Maßnahmen an der Wilhelmine-Lübke-Grundschule vorerst abgeschlossen, erläutert Hubertus Kreis: „Wir haben dann einen angemessenen und guten Gebäudezustand erreicht.“