Olsberg. Das heimische Kommunalunternehmen HochsauerlandEnergie GmbH (HE) unterstützt den Ausbau der Elektromobilität in der Region: In Bestwig nahm die HE jetzt eine E-Ladesäule in Betrieb. Künftig können „Elektromobilisten“ ihr Auto am Bestwiger Bürger- und Rathaus auftanken - „mit der Kraft der 1000 Berge“, wie der heimische Energieversorger sein Engagement für die E-Mobilität überschreibt.

Schritt für Schritt sollen die Lademöglichkeiten für Elektroautos in Olsberg, Bestwig und Meschede ausgebaut werden, kündigt HE-Geschäftsführer Christoph Rosenau an. Die E-Mobilität werde in der Zukunft sicher an Bedeutung gewinnen, erwartet er: „Und Voraussetzung ist eine gute Lade-Infrastruktur - wir möchten einen Beitrag dazu leisten, um den Einsatz von Elektroautos „alltagstauglich“ zu machen.“

Die Ladesäule, die sich auf der Parkfläche an der Straße Am Bähnchen befindet, ist für so genannte „Typ 2-Stecker“ ausgerüstet - die gängigste Form, mit der Elektroautos ausgestattet sind. An den Säulen können je zwei Fahrzeuge zeitgleich mit bis zu 22 kW aufgeladen werden - pro Kilowattstunde Energie werden 30 Cent fällig. Die Ladedauer ist dabei von Fahrzeugtyp und -akku abhängig.

Um eine möglichst einfache und reibungslose Bezahlung zu gewährleisten, arbeitet die HE mit dem führenden europaweiten Anbieter für Bezahlvorgänge an Ladesäulen zusammen - dem Unternehmen PlugSurfing. Für die Bezahlung gibt es drei Möglichkeiten - per App sowie per Ladeschlüssel und Ad-hoc-Ladung über ein Barcodesystem.

Wer die App nutzt, hat - neben dem eigentlichen Bezahlvorgang - die Möglichkeit, weitere Ladesäulen in der jeweiligen Umgebung zu finden. Dabei werden auch Verfügbarkeit und Energiepreise der Ladesäulen angezeigt. Wer per Chipladeschlüssel zahlen möchte, muss einen solchen Schlüssel zuvor zum Preis von 9,95 Euro direkt beim Anbieter PlugSurfing erwerben. Dieser Schlüssel wird dann einfach an das Auslesegerät der Ladesäule gehalten, um den Ladevorgang zu starten. Für eine Zahlung per Barcode muss mit dem Smartphone der Barcode gescannt werden, der sich auf der Ladesäule befindet. Auf diese Weise wird man auf eine Homepage weitergeleitet, wo der Ladevorgang einmalig mit verschiedenen Zahlsystemen bezahlt werden kann - ohne dauerhafte vertragliche Bindung an einen Anbieter.

In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere E-Ladesäulen in Nachbarkommunen folgen, kündigt Christoph Rosenau an. Bürgermeister Ralf Péus erwartet für die Zukunft deutlich steigende Nutzerzahlen bei der E-Mobilität: „Ein funktionierendes Netz an Ladestationen ist einer der wichtigsten Bausteine, um diese Entwicklung zu fördern.“

Mehr Informationen zum Thema E-Ladesäulen finden Interessierte auch unter www.hochsauerlandenergie.de im Internet.