Bestwig. Es wurde vier Stunden lang rege diskutiert – mit dem Ziel, Bestwig attraktiver und wahrnehmbarer zu machen. Im Rahmen eines Projektworkshops arbeiteten Vertreter der wichtigen touristischen Einrichtungen in Bestwig an einem
Marketingkonzept „Bestwig - Bergbau.Natur.Erlebnis“ in der Maschinenhalle des Sauerländer Besucherbergwerks. Museumsleiterin Friederica Ihling als Gastgeberin begrüßte Geschäftsführer Jan Kobernuß von der ift Freizeit- und Tourismusberatung (Köln) sowie seine Mitarbeiterin Christiane Baum als Leiter des Workshops. Teilnehmer waren unter anderem Vertreter von Fort Fun Abenteuerland, Tourist-Info, Sauerländer Besucherbergwerk, Erlebnisbergwerk Schieferbau Nuttlar, Veledahöhle, Bergbau-Wanderweg Ramsbeck – sowie Ortsvorsteher, Ortsheimatpfleger, Bürgermeister Ralf Peus und einige Ratsvertreter.

Jan Kobernuß und Christiane Baum fassten die Ergebnisse von verschiedenen Schritten der Erarbeitung des Marketingskonzepts zusammen – darunter Expertengespräche, eine Online-Betriebsbefragung und eine Gästebefragung vor Ort. Nach jedem thematischen Impulsvortrag wurde über die Interpretation der Themen Bergbau-Natur-Erlebnis sowie deren Eignung zur Positionierung auf dem Tourismus-Markt diskutiert. Weiterer Schwerpunkt waren Stärken und Schwächen der Region. Gemeinsam wurden Ziele und Strategien für Angebote und Vermarktung erarbeitet. Ideen und Vorschläge für Maßnahmen und Projekte in Bezug auf Kooperationsangebote, Kommunikation und Vertrieb, Weiterentwicklung der Anlagen
und Angebote sowie die Entwicklung von besonders geeigneten Maßnahmen und Projekten wurden gesammelt.

In den nächsten Wochen wird ift ein Marketingkonzept erstellen, das die touristischen Stärken der Gemeinde Bestwig besser sichtbar machen und das Alleinstellungsmerkmal Bergbau-Natur-Erlebnis stärken soll. Darin werden auch die Ideen der Workshop-Teilnehmer aufgenommen. Fertig werden soll das Konzept im November.