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Vandalismus an Schutzhütte am Steinberg: Gemeinde Bestwig setzt Belohnung aus

Ostwig. Bislang unbekannte Täter haben an der Schutzhütte am Steinberg in Ostwig die Rückwand sowie das Mauerwerk großräumig mit Farbe beschmiert. Die Gemeinde Bestwig hat Strafanzeige erstattet und für Hinweise, die zum Täter oder den Tätern führen, eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.

Am Dienstag, 30. Juni, wurden Ortsvorsteher Manfred Ramspott die Vandalismusschäden gemeldet - passiert sein müssen sie in den Tagen oder möglicherweise auch wenigen Wochen zuvor. Die idyllische Schutzhütte, am Ortsausgang Richtung Gevelinghausen gelegen, befindet sich im Eigentum der Gemeinde Bestwig - gepflegt wird die Anlage ehrenamtlich durch die Dorfwerkstatt Ostwig. „Für das Ehrenamt ist so etwas eine Katastrophe“, ärgert sich Manfred Ramspott. Nach ersten Schätzungen eines Fachunternehmens wird es rund 1.500 bis 2.000 Euro kosten, um die Schäden zu beseitigen. Hintergrund: Das Mauerwerk aus Grünsandstein muss aufwändig gesandstrahlt werden, um die Farbe zu entfernen.

Die Gemeinde Bestwig hat Strafanzeige erstattet. Hinweise zum Verursacher oder den Verursachern nimmt die Polizei unter Tel. 0291/90200 oder auch die Gemeindeverwaltung Bestwig entgegen.

Ebenso wie die Dorfwerkstatt Ostwig ärgert man sich auch im Bürger- und Rathaus der Gemeinde Bestwig über solche sinnlosen Zerstörungen. Bürgermeister Christoph Rosenau: „Es ist sehr ärgerlich, dass manche Menschen offensichtlich keinen Respekt vor Eigentum haben, das der Allgemeinheit zugutekommt.“

Umso wichtiger sei es deshalb, gegen Vandalismus und illegale Müllablagerungen „klare Kante“ zu zeigen. Solche Fälle werden grundsätzlich zur Anzeige gebracht. Christoph Rosenau: „Die Beseitigung solcher Schäden verursacht Kosten - und das ist Geld, das letztlich alle Bürgerinnen und Bürger zu tragen haben.“ Deshalb ist man im Bürger- und Rathaus stets dankbar für Hinweise aus der Bürgerschaft, die bei der Aufklärung solcher Fälle helfen. Bürgermeister Rosenau: „Jeder kann so dazu beitragen, ein gepflegtes Ortsbild und den Wert von Anlagen für die Öffentlichkeit zu erhalten.“