Straßenbau: Ausschuss legt Prioritätenliste für das Jahr 2026 fest
Bestwig. Damit der Straßenverkehr auch künftig gut und sicher rollt: Die Gemeinde Bestwig will im Jahr 2026 eine Vielzahl von Straßenbaumaßnahmen durchführen. 450.000 Euro stehen im Haushaltsentwurf 2026 dafür bereit. Die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsausschusses haben jetzt einstimmig und frühzeitig eine Prioritätenliste festgelegt.
In einem ersten Schritt sollen im 1. Quartal 2026 acht Maßnahmen ausgeschrieben werden, so dass ein Baubeginn ab dem 2. Quartal möglich wird. Konkret sollen die Asphaltdeckschichten auf Teilbereichen der Pfarrer-Schupmann-Straße (1.200 Quadratmeter) und der Straße Am Eickhagen (400 Quadratmeter im Bereich der Anbindung an die K44) in Ramsbeck, der Straße Alfert (900 Quadratmeter), des Finkenwegs (1.000 Quadratmeter) in Velmede, der Querstraße (350 Quadratmeter) in Ostwig und der Straße Am Dümel (930 Quadratmeter, bis zum Wendehammer) ausgeschrieben werden. Bei allen Straßen, so erläuterte Markus Wüllner, für den Bereich Tiefbau zuständiger Mitarbeiter des Bau- und Umweltamtes, sei der Aufbau noch in einem guten Zustand, so dass man mit der Erneuerung der Asphaltdecksicht gute und dauerhafte Ergebnisse erziele.
Ebenso soll die Erneuerung eines Teilbereichs der Pfannenstraße in Ramsbeck ausgeschrieben werden; auf einer Länge von rund 170 Metern soll hier der Seitenstreifen entlang der Leitplanke erneuert und befestigt werden. Zudem soll auf der Straße zum Knüll in Berlar ein rund 230 Quadratmeter großer Bereich eine Deckenerneuerung sowie eine Entwässerung erhalten.
Sollten die Ausschreibungsergebnisse entsprechend positiv ausfallen und noch genügend Haushaltsmittel bereitstehen, könnten noch weitere Maßnahmen ausgeschrieben werden – zum Beispiel eine Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf einem Teilbereich der Mühlenstraße in Velmede, eine Erneuerung der Tragdeckschicht der Rüthener Straße in Nuttlar im Bereich des Hauses Nr. 20 oder die Neuasphaltierung eines Teilstücks der Aurorastraße in Wasserfall.
Ausschussvorsitzender Markus Sommer (CDU) begrüßte die frühzeitige Festlegung der Prioritätenliste – dies erlaube eine Ausschreibung zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Jahr 2026 mit – möglicherweise – besseren Ergebnissen als in der Vergangenheit. Ebenso sei es richtig, im Haushalt eine vergleichsweise hohe Summe für Straßenbaumaßnahmen einzuplanen – Markus Sommer: „Ich habe ein gutes Gefühl, dass da jetzt richtig etwas passiert.“ Bürgermeister Christoph Rosenau hatte in seiner Rede zur Einbringung des Haushalts 2026 von einem „eindeutigen Nachholbedarf“ beim Straßenbau gesprochen und entsprechende Maßnahmen angekündigt.