Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenfuß springen

Stadtradeln 2026: Rekordbeteiligung in der Gemeinde Bestwig

Bestwig. Immer mehr Menschen in der Gemeinde Bestwig treten in die Pedale: für Klimaschutz, für Gesundheit – und vor allem für das Fahrrad als alltagstaugliches Mittel zur Fortbewegung. Beim dreiwöchigen „Stadtradeln“ im Juni verzeichnen die Organisatoren im Bürger- und Rathaus eine Rekordbeteiligung – sowohl bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie auch bei den gefahrenen Kilometern.

Insgesamt 137 Radlerinnen und Radler in 19 Teams waren im Juni drei Wochen lang in Bestwig unterwegs – das sind 23 Aktive mehr als im Vorjahr, als es 12 Teams waren. Sieben Teilnehmende knackten dabei sogar die Marke von 1.000 Kilometern, zwei weitere lagen nur knapp darunter. Das Altersspektrum der Stadtradler und -radlerinnen reichte von 9 bis 79 Jahren.

Insgesamt wurden 38.103 Kilometer erradelt – gut 3.500 Kilometer mehr als im Vorjahr. Diese Leistung entspricht einer CO₂-Ersparnis von rund 6 Tonnen, unterstreicht Alexander Böer, der im Bürger- und Rathaus Ansprechpartner für Radwege ist. „Ein tolles Ergebnis für Gesundheit, Umwelt und Klimaschutz.“

Beim Stadtradeln – an dem sich auch in diesem Jahr wieder alle 12 Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis beteiligt haben – gehe es aber um mehr als um die reinen Zahlen, betont Bestwigs Bürgermeister Christoph Rosenau: “Wichtig ist, dass die Menschen erleben, dass man für die Wege zur Arbeit, in der Freizeit oder für andere Zwecke in der Gemeinde Bestwig gut mit dem Fahrrad zurechtkommt.” Es müsse nicht immer das Auto sein, so Christoph Rosenau: “Wer auf das Fahrrad steigt, tut etwas für seine Gesundheit sowie den Klimaschutz – und hinzu kommt, dass Radfahren einfach Spaß macht.”

Christoph Rosenau selbst hatte die “Bürgermeisterfahrt” angeführt – eine der begleitenden Aktionen während des dreiwöchigen Aktionszeitraums. Rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten dabei die Bergbau-Geschichte der Gemeinde Bestwig erkundet und gleich mehrere historische Stollen im Gemeindegebiet besucht - unter anderem den Schieferstollen Alfert, den Schieferbau Nuttlar, den Alexanderstollen Ostwig und die Grube Eva.

Eine weitere Aktion: Das Fahrsicherheitstraining in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde des HSK. Das Team der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei im Hochsauerlandkreis informierte zu allen Themen rund um die Verkehrssicherheit und begleitete die Radfahrerinnen und Radfahrer auf dem Velmeder Schützenplatz auch durch einen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Ebenso gab es einen Pedelec-Simulator. Auch wenn das Angebot diesmal stark unter regnerischer Witterung litt, soll es in den kommenden Jahren ein fester Programmpunkt bleiben, so Elena Beule, die im Bürger- und Rathaus das Stadtradeln mit organisiert: “Gerade Menschen, die das Radfahren neu oder wieder entdecken, können hier Sicherheit auf zwei Rädern gewinnen.”

Eine Rekordbeteiligung gab es ebenso bei der Bildersuchfahrt: 27 Teilnehmende machten sich im Gemeindegebiet auf die Suche nach verschiedenen Bildausschnitten – elf Personen mehr als im Vorjahr. Für die Gewinnerinnen und Gewinner der Bildersuchfahrt wird es – ebenso wie für die aktivesten Teilnehmenden und die fleißigsten Teams – im Rahmen des Bestwiger Gastgartens Preise geben.

Das Fazit von Bürgermeister Christoph Rosenau: „Das Stadtradeln zeigt, wie viel Freude das Fahrradfahren in der Gemeinde Bestwig macht und wie wichtig gute Radwege für den Alltag sind. Deshalb endet unser Einsatz für den Radverkehr nicht mit der Aktion. Wir arbeiten das ganze Jahr daran, unsere Radwege in einem guten und sicheren Zustand zu halten und das Radwegenetz in der Gemeinde Bestwig Schritt für Schritt weiter zu verbessern.“