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Rüthener Straße: Gemeinderat spricht sich für Sperrung für den Schwerlastverkehr aus

Bestwig. Der Bestwiger Gemeinderat hat einstimmig den Willen bekundet, die extrem belastete Rüthener Straße in Nuttlar für den LKW-Durchgangsverkehr über einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen zu sperren. Diesen Antrag muss nun die gemeinsame Straßenverkehrsbehörde Olsberg/Bestwig prüfen, bevor weitere Schritte unternommen werden können.

Hintergrund: Bereits seit Jahrzehnten leiden die Anlieger der Rüthener Straße (L776) unter einer hohen Verkehrsbelastung – insbesondere durch den Schwerverkehr. Bemühungen, die L776 an die weitergebaute A46 anzuschließen, sind bisher ins Leere gelaufen – trotz mehrerer Resolutionen des Bestwiger Gemeinderates.

Im Januar 2026 nun hat es gleich zwei Anträge gegeben, auf andere Weise die Situation in der Rüthener Straße zu entschärfen. Der CDU-Ortsverband Nuttlar hatte beantragt, die L776 für den Schwerverkehr ab 7,5 Tonnen zu sperren – mit Ausnahme des Anlieger- und Lieferverkehrs. Und in einem weiteren Antrag hatten sich mehrere Anlieger dafür ausgesprochen, zum einen die Rüthener Straße für LKW zu sperren, zum anderen aber auch Tempo 30 für die gesamten Rüthener Straße einzuführen und auch bauliche Maßnahmen zu einer sicheren Nutzung der dortigen Gehwege zu prüfen und umzusetzen.

Allerdings: Verkehrsrechtliche Maßnahmen beschließen können Rat und Verwaltung der Gemeinde Bestwig in diesem Fall nicht – eine Sperrung oder Geschwindigkeitsbegrenzung müsste durch die gemeinsame Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden. Vorgeschaltet ist dann eine Prüfung, ob solche Vorhaben zulässig sind – erfahrungsgemäß werden daran auch andere Fachbehörden wie der Landesbetrieb Straßen.NRW oder die Kreispolizeibehörde beteiligt.

Der Auffassung der Gemeindeverwaltung, dass der LKW-Durchgangsverkehr die größte Gefahr in der Rüthener Straße darstellt, schlossen sich auch die Ratsfraktionen einhellig an. Sie befürworten einstimmig eine Sperrung für den Schwerverkehr. Deshalb wird nun diese Maßnahme zuerst bei der gemeinsamen Straßenverkehrsbehörde Olsberg/Bestwig mit der Bitte um Prüfung und Umsetzung beantragt. Erst nach einer Entscheidung sollen dann ein Tempolimit oder Maßnahmen für mehr Sicherheit auf den Gehwegen wieder Thema im Gemeinderat werden.