Bestwig: Bewässerungssäcke helfen Bäumen durch den trockenen Sommer
Bestwig. Vielen Passantinnen und Passanten sowie Menschen, die mit dem Auto unterwegs sind, dürften die markanten grünen Säcke mit Bestwig-Logo aufgefallen sein, die in der Ortsdurchfahrt an den Bäumen entlang der L 743 befestigt sind: Die Gemeinde Bestwig hat auf diese Weise zahlreichen Bäumen im Gemeindegebiet durch den – sehr trockenen – Sommer geholfen.
Denn die Bewässerungssäcke dienen dazu, bei entsprechendem Bedarf die – vorwiegend jungen – Bäume mit ihrem „Lebensmittel Nr. 1 – also Wasser – zu versorgen. Das Fassungsvermögen der Säcke beträgt 100 Liter. Sie bestehen aus einem leicht durchlässigen Material, das dann den Inhalt über eine Dauer von rund 8 Stunden an die Erde abgibt. Die Säcke werden durch das Team des Bauhofs je nach Bedarf befüllt.
Bereits in der Vergangenheit hatte der Bestwiger Bauhof solche Bewässerungssäcke punktuell in einer kleineren Ausführung eingesetzt – vorwiegend für die Bewässerung von Bäumen auf Friedhöfen. Nun werden die Säcke zum einen für viele Bäume entlang der L 743 eingesetzt, aber auch an zahlreichen anderen Stellen - vorwiegend dort, wo Bäume in den vergangenen Jahren neu gepflanzt worden sind, aber auch bei älteren Bäumen, wenn sie Anzeichen von Trockenstress zeigen.
Die ersten Erfahrungen mit den Bewässerungssäcken sind nach Angaben von Katharina Schirrey und Andrea Römer vom Bauhof-Team durchaus positiv: Gerade bei längeren Trockenphasen könne eine solche Bewässerung helfen, Bäume möglichst gesund zu erhalten. Besonders freuen sich die Bauhof-Mitarbeiterinnen darüber, dass einige Bürgerinnen und Bürger die Säcke im Bereich ihres Hauses sogar selbst befüllen. Während der Herbst- und Winterzeit werden die Bewässerungssäcke nun wieder entfernt – dann werden die Bäume allein durch die natürlichen Niederschläge mit ausreichend Flüssigkeit versorgt.