Bestwig. Groß war das Interesse der Bürgerinnen und Bürger, an der Zukunft der Dörfer der Gemeinde Bestwig mitzuarbeiten. Bei der ersten Bürgerinformation zum „Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept“ (IKEK) erläuterte Bürgermeister Ralf Péus die Motive, ein solches Konzept zu erstellen: Ziel sei es, die Ortschaften und Ortsteile weiter zu entwickeln und angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels für bevorstehende Herausforderungen fit zu machen.

So sollen Wohn-, Freizeit-, Mobilitäts- und Versorgungsangebote gesichert und weiter verbessert werden, damit die Gemeinde als ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten erhalten bleibt, betonte Ralf Péus. Der Titel des Projektes „Zukunft gestalten: Ein Entwicklungskonzept für die Gemeinde Bestwig und ihre Dörfer“- mache deutlich, dass die Gemeinde Bestwig das IKEK als einen mittel- und langfristig ausgerichteten Baustein für die Zukunftsstrategie der Gemeinde erarbeiten werde.

Jens Steinhoff und Ann Marie Burmester vom Fachbüro Institut für Regionalmanagement aus Marl/Bad Berleburg sowie die Mitarbeiter des Büros pp a|s pesch partner architekten stadtplaner aus Dortmund, Felix Kutzera und Julian Schäfer, stellten sich und ihre Arbeit am IKEK vor. Jens Steinhoff erläuterte, das aus öffentlichen Mitteln geförderte Konzept, das bis Ende 2018 fertig sein soll, werde quasi der „rote Faden“ werden bei der Frage, worauf es in den nächsten Jahren bei der Weiterentwicklung der Ortschaften und Ortsteile schwerpunktmäßig ankommen soll.


Dabei soll die Bevölkerung aktiv mit einbezogen werden. In den einzelnen Dörfern sind Bürgerwerkstätten geplant. Dort sollen konkrete Ideen und Vorschläge zur Entwicklung der Ortsteile erarbeitet werden. Begonnen werden soll damit im Juni. Die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht.